Kategorien-Archiv: Menschenrechte

Ich bin viele Andere

Auch ich bin ein bisschen Charlie. Ich bin aber vor allem die Muslime, die unter Vorurteilen leiden. Ich bin die Zivilisten, die westliche Angriffskriege mit ihrem Leben bezahlen. Ich bin die Flüchtlinge, die ein hoffnungsloses Dasein fristen. Auch ich bin ein bisschen Charlie. Ich bin aber vor allem die Wahrheit, die das erste Opfer von […]
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«Miteinander reden» geht anders

Jetzt, da Barack Obama und Wladimir Putin eifrig am Revival des Kalten Kriegs in Europa arbeiten, will der US-Präsident diesen in der Karibik offenbar beenden. Nicolas Richter, USA-Korrespondent der «Süddeutschen Zeitung», bezeichnet das in seinem «Tages-Anzeiger»-Kommentar als «historisch und richtig». Finde ich auch. Dann hat es sich aber mit der Zustimmung.
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Folter ist immer sinnlos! – Immer?

Die Folterpraxis der CIA sorgt für Empörung, natürlich auch bei uns. Alle relevanten Medien (ausser der NZZ) verurteilen die «erweiterten Befragungsmethoden» des US-Geheimdiensts scharf. Sie stellen fest: Folter liegt nicht drin und führt nie zu brauchbaren Ergebnissen. Dabei kommt sogar zur Sprache, dass ein gewisser Khalid Sheik Mohammed wiederholt sogenanntem Waterboarding ausgesetzt wurde. Es kommt […]
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Mit Blindheit geschlagen

Die US-Gläubigkeit vieler westlicher Journalisten ist bisweilen schlicht lächerlich. Ein besonders bizarres Beispiel liefert uns Alain Zucker, Leiter des Hintergrund- und Reporterteams des Tages-Anzeigers, mit seinem Kommentar zur Lieferung von «Swiss»-Reisedaten an die USA und Russland.
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Drohnenmorde schönreden

Glenn Greenwald zeigt in seinem jüngsten Artikel für The Intercept, wie westliche Mainstreammedien Barack Obamas Drohnenmorde schönreden und rechtfertigen: (…) most large western media outlets continued to describe completely unknown victims of U.S. drone attacks as “militants”—even though they (a) had no idea who those victims were or what they had done and (b) were well-aware […]
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Markus Spillmann hat den Rechtsstaat
aus den Augen verloren

Terror ist immer auch eine Kommunikationsstrategie … … schreibt NZZ-Chefredaktor Markus Spillmann in seinem Kommentar zum IS. Das stimmt – eine Kommunikationsstrategie, die ihre Wirkung nicht verfehlt. Ebenso, wie 13 Jahre Krieg gegen den Terror deutliche Spuren hinterlassen haben – bei Journalisten wie Markus Spillmann: In der Tat kann man es als ebenso feige bezeichnen, […]
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Krieg – Wirtschaftspolitik
der drastischen Art

Wer sich in der Berichterstattung zur Ukraine-Krise und zum Kampf gegen den IS umschaut, findet – einige fundierte Beiträge ausgenommen – vor allem einseitigen Nonsense, Kriegstreiberei und Verschwörungstheorien. Doch egal ob ausgewogen oder tendenziös, ein wichtiger Aspekt der Konflikte geht meist vergessen: wirtschaftliche Interessen.
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«Bis an die Schwelle des Todes»

Apropos Empörung: Wie wärs, wenn wir uns zur Abwechslung ein bisschen darüber aufregen würden? Verhöre nach 9/11: CIA folterte «bis an die Schwelle des Todes»
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Das Zauberwort: Empörung

Isabelle Daniel von oe24.at postete am 5. September den folgenden Tweet: Wie mies kann man sein? Al Jazeera Arabic – millionenpublikum – berichtet in Paranoia Beitrag Foley habe “theatralische Pose gespielt”. Worauf das grosse Schulterklopfen losging – zustimmende Kommentare, Retweets usw. Wohlgemerkt: Die IS-Enthauptungsvideos sind erst ein paar Tage alt, auf ihre Echtheit geprüft haben […]
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Die falsche Frage

«Stand Obama neben einem Mörder?», fragt «20 Minuten» heute. Der Verdächtigte ist Gehörlosendolmetscher Thamsanqa Jantjie, der Mann, der während der Trauerfeier für Nelson Mandela mit seinen merkwürdigen «Übersetzungen» für Aufsehen sorgte. Die Antwort ist offenbar unklar. Etwas weiter unten lesen wir die Schlagzeile: «US-Drohnen töten 17 Hochzeitsgäste in Jemen». Die umgekehrte Frage – stand Thamsanqa […]
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