Zehn Geschichten zu 9/11:
3. Der Koffer von Mohamed Atta

Aus Anlass des 10. Jahrestags der Terroranschläge vom 11. September 2001 lesen Sie hier zehn kurze Geschichten, die Sie in den Leitmedien nicht finden werden. Es sind zehn Geschichten, die zeigen, wieso eine neue, unabhängige 911-Untersuchung nötig ist. Es sind zehn Geschichten, deren Wahrheitsgehalt Sie in zehn Minuten prüfen können.

Geschichte Nummer 3: Der Koffer von Mohamed Atta

Viele wundern sich, weshalb wenige Tage nach dem 11. September 2001 schon absolut klar war, wer hinter den Anschlägen steckt. Ein wichtiger Grund für die schnelle Aufklärung: Mohamed Attas Koffer.

Atta, der sogenannte Anführer der Hijacker, fuhr am 10. September von Boston nach Portland und flog dann am frühen Morgen des 11. Septembers nach Boston zurück, wo er auf jene Maschine umstieg, die er wenig später laut offizieller Darstellung entführte. Dem Skeptiker stellt sich die Frage, wieso Atta das Risiko einging, den letzten und wichtigsten Flug seines Lebens zu verpassen, falls sich sein Anschlussflug verspätet hätte. Eine Frage, die bis heute ungeklärt ist. Die 911-Kommission entledigt sich des Problems in ihrem Bericht mit einem Satz auf Seite 451:

No physical, documentary, or analytical evidence provides a convincing explanation of why Atta and Omari drove to Portland, Maine, from Boston on the morning of September 10, only to return to Logan on Flight 5930 on the morning of September 11.

So weit, so schlecht. Wichtig ist aber vor allem, dass das Gepäck, das Mohamed Atta in Portland eingecheckt hatte, zufälligerweise am Flughafen in Boston hängen blieb – ein absoluter Glücksfall für die Ermittler. Der Koffer enthielt nämlich (1, 2, 3, 4):

  • Attas Testament
  • Eine Anleitung für Entführer (Kopien wurden auch im Auto eines Mitattentäters und in Shanksville, am Absturzort der vierten entführten Maschine, gefunden)
  • Ein Flugcomputer
  • Anweisungen für einen Flugsimulator
  • Lehrvideos, wie man einen Boeing 747 und 757 fliegt
  • Der Pass von Abdulaziz Al-Omari, der mit Atta in Portland und Boston an Board ging
  • Eine Meldebescheinigung aus Hamburg-Harburg
  • Prüfungsergebnisse der Technischen Universität Hamburg-Harburg

Die Feststellung sei erlaubt: Es ist aus der Sicht Mohamed Attas wenig sinnvoll, sein Testament mit in den Todesflug zu nehmen. Es ist wenig sinnvoll, die Anleitungen zum Fliegen einer Boing, den Flugcomputer und die Simulatoranweisungen einzuckecken, statt sie mit an Bord zu nehmen. Und es ist unverständlich, wie Abdulaziz Al-Omari an Bord seiner Flüge gelangen konnte, wenn sein Pass in Attas Koffer war.

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7 Kommentare

  1. peter
    Erstellt am 10. September 2013 um 11:03 | Permanent-Link

    >Kopien wurden auch im Auto eines Mitattentäters und in Shanksville, am Absturzort der
    >vierten entführten Maschine, gefunden

    Die Maschine stürzt in Shanksville ab und die Entführer haben vorher ihr Auto dahin gebracht? Wie bringe ich das denn nun wieder zusammen?

    • Hendrik
      Erstellt am 27. Dezember 2014 um 11:12 | Permanent-Link

      Ähm, das hast du wohl kpl. falsch verstanden. Das der Mitattentäter sein Auto vorher (also vbor dem Attentat) nach Shanksville gebracht wird doch nirgends behauptet. Das Auto stand wohl eher am Startflughafen Newark International Airport in Newark…. Werden so Argumente für eine Verschwörungstheorie konstruiert und geboren?

  2. Wilfried Schuler
    Erstellt am 16. Januar 2013 um 23:14 | Permanent-Link

    Es ist eine Spezialität der Amerikaner nicht zahrte Fährten zu legen, sondern wahre Trampelpfade. Hinweise, die auch ein Taubblinder nicht verfehlen kann. Immer wenn so etwas auftaucht sieht und weiß man was gespielt wird. Einfach lächerlich.

  3. Anonymous
    Erstellt am 13. Januar 2013 um 22:55 | Permanent-Link

    Da es sich um einen Inland-Flug handelt, könnte Omari auch bequem mit seiner ID durch den Zoll gekommen sein.

  4. Günther Zwahlen
    Erstellt am 8. Januar 2013 um 00:32 | Permanent-Link

    Das Testament wird in mehrfacher Ausführung (Kopien) existiert haben, wovon Atta eines in den Koffer gelegt haben mag, weil es – eingecheckt – seine letzte Reise könnte begleitet haben sollen und symbolisch mit ihm „sterben“ musste.

    Der Umfang der restlichen Gegenstände hätte wohl die Grösse des zugelassenen Handgepäcks überschritten, abgesehen von einer wahrscheinlichen Kontrolle durch das Flugpersonal. Atta wollte wohl die Utensilien mit dem Crash verschwinden lassen – aus nahe liegenden Gründen! Es wäre wohl gerade so unsinnig gewesen, Anleitungen und technische Hilfsmittel mit sich an Bord zu nehmen; in der verbleibenden Zeit wäre niemals ein „autodidaktischer Schnellkurs“ oder auch nur ein Auffrischen der notwendigen Kenntnisse möglich gewesen . . . Die Leute mussten genau wissen, was sie „zu tun hatten“ und es auch können.

    Mit welchem Pass bzw. welcher Passfälschung Al-Omari durch die Kontrolle kam, kann (oder konnte nachträglich doch?) im Nachhinein kaum mehr eruiert werden. Wurde er wohl bereits gesucht und konnte deswegen nicht mit „seinem“ Pass boarden?

    • Midi Gottet
      Erstellt am 19. Oktober 2015 um 13:16 | Permanent-Link

      Faszinierend, wieviel Fantasie der Mensch plötzlich besitzt, wenns darum geht, der Wahrheit bloss nicht ins Gesicht sehen zu müssen. „…und symbolisch mit ihm sterben musste.“ Haha, made my day. Lassen sie mich raten: Rechtsanwalt?

    • Thomas H.
      Erstellt am 14. September 2017 um 05:05 | Permanent-Link

      Hatte der keinen Shredder?

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